Oliven verbinden
Stephan und Zizino Beck, ein deutsches-georgisches Paar, haben sich vor einigen Jahren ihren Traum erfüllt: die Bewirtschaftung eines eigenen Olivenhains in Griechenland.
Ihre Reise begann 2009 an der Tübinger Waldorfschule, wo die beiden als Lehrer tätig waren. Für ein soziales Projekt zugunsten eines Waisenheims in Georgien verkauften sie damals Olivenöl aus Griechenland. Was als einmaliges Projekt geplant war, wuchs über die Jahre zu einer nachhaltigen Kooperation und ließ die beiden nicht mehr los.
Mittlerweile sind drei Generationen der Familie im Olivenanbau in Griechenland involviert. In direkter Nachbarschaft bewirtschaften Stephans Eltern einen Olivenhain, und vor zwei Jahren übernahm Sohn Lukas ein angrenzendes Feld und stellte es auf biologische Bewirtschaftung um.
In enger Zusammenarbeit und Austausch verbessern sie kontinuierlich ihre Anbauweise – vom idealen Erntezeitpunkt bis zur Lagerung. Sie stehen in regem Kontakt mit älteren Olivenbauern vor Ort, die noch wissen, wie vor dem Einsatz konventioneller Düngemittel gearbeitet wurde. Im Netzwerk wird sich untereinander unterstützt und inspiriert – vielleicht auch zur biologischen Bewirtschaftung.
Unser Vorstand, Uwe Greff, kennt Stephan und Zizino gut und hat sie bereits in Griechenland besucht. Er kennt die Olivenhaine und die Menschen vor Ort. Das Olivenöl hat für ihn, trotz vieler Besuche in Griechenland, eine herausragende Qualität.
-
Sohn Lukas (links), Zizino Beck (mitte), Stephan Beck (rechts)
-
Söhne Lukas und Georgi

Anbaugebiet der Olive
Die Olivenhaine liegen malerisch auf der Peloponnes, südlich von Mykene. Hier, inmitten der sanften Hügel, gedeihen die edlen, kleinen Oliven. Die Halbinsel im Süden Griechenlands ist eine der ältesten und bekanntesten Regionen für den Olivenanbau. Schon seit der Antike werden hier Oliven kultiviert. Die für das Öl verwendete Koroneiki-Olive gehört zu einer der ältesten Sorten.
In traditionellen Ölmühlen werden die Früchte nach ihrer Ernte schonend kalt gepresst, so dass ihr einzigartiges Aroma erhalten bleibt.
Umstellung auf Bio
Das angebotene Olivenöl stammt von einem Olivenhain in Umstellung aus dem Jahr 2024.
Das bedeutet, die Pflanzen werden bereits nach Bio-Standards bewirtschaftet, das Öl darf jedoch innerhalb der ersten Jahre noch nicht als Bio-Produkt verkauft werden. Dieser Umstand stellt für Landwirte eine besondere Herausforderung dar, denn sie müssen zunächst mit mehr Aufwand und eventuell geringeren Erträgen rechnen und dürfen gleichzeitig noch nicht als Bio-Bauern verkaufen.
Die Umstellung von konventionellen auf biologische Olivenhaine ist jedoch ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger Landwirtschaft und bietet sowohl ökologische als auch langfristig wirtschaftliche Vorteile.
Insbesondere die Förderung und der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit durch ökologische Methoden sind hier hervorzuheben. Natürliche Düngemittel und Schädlingsbekämpfung durch biologische Mittel, wie Nützlinge oder mechanische Methoden wie das manuelle Ablesen von Schädlingen fördern zusätzlich die Artenvielfalt. Besonders in einer Region wie der Peloponnes, die für ihren hochwertigen Olivenanbau bekannt ist, gewinnt der Bio-Anbau an Bedeutung.
Mit diesem Angebot unterstützen wir die Umstellung von konventionell auf ökologische Anbauweise.
Kalliroi
Olivenöl 5 Liter
Teilen

